Bling-Bling-Refresh

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Manhattan – Sashimi Mimi (LE “Yeah & Yang by Bonnie Strange”)
Essie – no place like chrome (LE „Mirror Metallics“)
NYC New York Color – Midtown
Strass-Steinchen

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Fazit der „A-bis-Z-Challenge“

AbisZChallenge1

Ich mochte meine ganz persönliche A-bis-Z-Challage, die ich nur mit mir ganz allein hatte, sehr gern. So musste ich mich durch meine ganzen Lacke wühlen und konnte nicht immer nur die aktuellsten lackieren. Da habe ich mir doch glatt selber ein Schnippchen geschlagen, ich alter Fuchs.

Meine Gedanken dabei waren zum Teil folgende: „Oh, dunkelrot, dunkelrot, dunkelrot… –  Mensch, du trägst gar kein dunkelrot – dunkelrot…“.
Ich habe auch festgestellt, dass ich wohl jegliche Farbe habe. In creme, in matt, mit Sandfinish, mit Glitzer, ohne Glitzer, mit Schimmer, ohne Schimmer, mit viel Glitzer und wenig Schimmer, mit viel Schimmer und wenig Glitzer.
Wenn Lacke irgendwann mal singen und tanzen können, dann darf ich eigentlich erst wieder neue kaufen. Solche habe ich noch nicht!

Am Ende war es aber gar nicht so einfach, die Lacke herauszusuchen.
Mein Plan war nämlich: Nur verschiedene Marken, viele verschiedene Farben und verschiedene Finishes.
Von manchen Marken habe ich dann aber nur ein bis fünf Lacke. Da waren dann manche Buchstaben unveränderbar besetzt und das Heraussuchen wurde immer kniffeliger, sodass ich Kompromisse eingehen musste.
Die Buchstaben X und Z hatte ich dann am Ende überhaupt nicht. Da musste ich ein wenig schummeln.

AbisZChallenge2

Im Nachhinein finde ich, dass es ein bisschen viel Lila geworden, aber Spaß hat es mir auf jeden Fall gemacht.

Nun bin ich aber auch froh, dass ich wieder Designs machen kann und nicht nur einfarbig lackiere.

Nun folgen noch ein paar Gedanken zu den einzelnen Lacken (um auf die einzelnen Artikel zu gelangen, reicht ein Klick auf den Lacknamen):

A wie Anna7
Douglas Absolute Nails – Anna
Anna mochte ich sehr gern. Ich hatte ihn vor einiger Zeit schon einmal für mein Minions-Design zur Fußball-WM benutzt und mich da schon gefragt, wieso ich ihn noch nie verwendet hatte.
Es ist ein klares Rot mit latent dunklem Einschlag. Sehr schick und gut deckend. Ich finde nur leider, dass rote Nägel meine Hände alt wirken lassen.

B wie Blue Party Dress2
Manhattan – Blue Party Dress (LE “Birthday Colours”)
Ich habe massig blauen Nagellack und trage ihn relativ selten, denn Blau ist nicht unbedingt meine Lieblingsfarbe. Silber ziehe ich auch Gold vor. Trotz Blau und Gold war ich aber unglaublich angetan von dem Lack. Gute Deckkraft, schön strahlendes Blau. Den werde ich definitiv noch öfter lackieren.

C wie Cooper King1
Astor – Cooper King (Fall Collection 2013)
An douchromen Lacken komme ich ja nie vorbei. So musste ich damals auch die komplette Kollektion von Astor kaufen. Den Effekt finde ich beim „Cooper King“ auch sehr schön, am Ende konnte mich die Mischung aus Grün und Lila aber nicht so recht überzeugen.

D wie Délice5
Dior – Délice (“Sparkling Shine Collection”)
Die strahlenden und mädchenhaften Farben schafften es seinerzeit, dass ich auch von der „Sparkling Shine Collection“ von Dior alle vier Lacke kaufte. Vor allem in den leichten Glitzer war ich sehr verliebt. Leider hat sich für mich die Schönheit auf dem Nagel verloren.
Qualitativ hat mich der Lack zum Glück aber überzeugt. Ich trug ihn eine ganze Woche ohne Macken.

E wie Exotic Liras2
Essie – exotic liras
Ich sah „exotic liras“ vor ein paar Jahren im Flughafen-Shop in der Türkei und musste ihn sofort kaufen. Die Farbe war hübsch und ich hatte ihn in Deutschland noch nie gesehen. Einige Monate später kam er aber dann doch zu uns ins Land im Zuge einer limited Edition.
Der Lack ist mit seinem beerig-pinken Einschlag sehr hübsch und hatte die gewohnte Essie-Qualität: gut gedeckt, fix getrocknet, lange gehalten.

F wie From Warsaw With Love3
H&M – From Warsaw With Love
Ich habe einige H&M-Lacke, trage sie jedoch nie. Das sollte ich langsam mal anfangen, denn von der Qualität her konnte ich nicht meckern. Farblich ist zu sagen, dass er ein bisschen mehr jelly als erwartet ist. Überhaupt hatte ich erwartet, dass der Schimmer besser zur Geltung kommt. Man kann den Lack also gut tragen, aber ein Non-Plus-Ultra war er für mich nicht.

G wie Gray's Anatomy2
wet n wild – Gray’s Anatomy
Auch hier zog mich das Duochrome magisch an. Vor allem diese Mischung aus grau und lila, die immer sehr schick wirkt, wie ich finde. Leider war er dann sehr, sehr sheer und brauchte drei Schichten, um dann als einigermaßen deckend durchzugehen. Dann hatte er aber eine Optik, die mich faszinierte. Er wirkte gleichzeitig deckend und durchsichtig. Ihn kann man wahrscheinlich eher als Überlack für Special-Effects nutzen. Gern getragen habe ich ihn trotzdem.

H wie Heirloom5
Ciaté – Heirloom
Wie nun schon mehrfach geschrieben: Auch von Ciaté-Lacken besitze ich eine beträchtliche Menge. Getragen hatte ich bis dato noch keinen. Heirloom machte sich dann aber sehr gut auf meinen Nägeln. Wieder duochrome, aber dieses Mal zusätzlich mit Glitter-Effekt. Dieses Gold-Pink findet man mittlerweile aber bei einigen Firmen und allein wenn ich nur den Bruchteil einer Sekunde dran denke, fallen mir spontan zwei weitere Lacke in meiner Sammlung ein, die so aussehen. Eine – viel günstigere – Variante wäre zum Beispiel „Indian Feeling“ von Rival de Loop.

I wie in the cab-ana2
Essie – in the cab-ana (LE “Resort Collection 2013: In the Cab-Ana”)

Die Resort Collection 2013 kam nicht nach Deutschland und so bestellte ich sie mir im Internet. Das Blau könnte sogar als Favorit der Kollektion durchgehen, und das, obwohl ich ja nicht allzu sehr auf Blau stehe. Die Qualität war ebenfalls sehr gut.

J wie Jazz4
Claire’s – Jazz
Einer dieser typischen Joghurt-Lacke, die im letzten Jahr schwer in waren. Ich habe sie natürlich auch – in einigen Ausführungen. Es sah mir ein bisschen sehr nach Kindergeburtstag aus, aber für ein, zwei Tage konnte ich das sehr gut auf den Nägeln ertragen. Nur das Ablackieren war eher so Strafarbeit.
Damit es auch nach Joghurt aussieht, ist der Lack logischerweise nicht allzu stark pigmentiert, aber mit zwei dickeren Schichten bin ich sehr gut ausgekommen.

K wie Kiss me I'm Brazilian5
OPI – Kiss me I’m Brazilian (LE “Brazil Collection”)
Ein tolles Rosa! Ein schreiendes Rosa! Fast schon Pink. Ich mag OPI! Auch wenn mir im ersten Moment der Pinsel immer etwas dünn erscheint, kann man mit ihm so gut lackieren. Auch der Abschluss am Nagelbett gelingt mir immer auf Anhieb schön rund und gleichmäßig. Ich habe zwei Schichten getragen und gehalten hat er auch einige Tage anstandslos.

L wie Lively in Lilac1
SinfulColors – Lively in Lilac
Als ich in Amsterdam im Urlaub war, musste ich unbedingt einen Lack dieser Marke mitnehmen. Allein, weil ich noch keinen von ihr besessen habe. Die Farben waren leider alle sehr Standard und so wählte ich den einzigen, der etwas aus der Masse hervorstach. Auf dem Nagel gefiel er mir dann zum Glück noch viel besser als in der Flasche, weil diese Masse an groben Glitzer so gut herauskommt. Das Ablackieren war natürlich auch eine Strafe, aber getragen habe ich ihn gern.

M wie Mauve Illusion5
BeYu – Mauve Illusion (LE “Rock Romance”)
Mit holografischen Lacken ist es fast noch schlimmer als mit duochromen Lacken: Ich komme echt nicht an ihnen vorbei. Leider vermisste ich hier das typische Holo-V, das nicht gut herauskam. Es war eher so ein allgemeiner Holo-Schimmer. Am Ende des Tages hat mir die Lila-Grau-Mischung auch nicht so gut gefallen, wie ich dachte. Gehalten hat er dafür über eine Woche.

N wie No more waity Katie1
Butter London – No more waity, Katie (“The Royals Collection” + “Herbst/Winter Collection 2011″)
Das war wohl eine der größten Enttäuschungen dieser Challenge.
Was bin ich damals wochenlang um den Lack geschlichen, um am Ende doch die 16? 17? 18? Euro zu investieren. Dann lag er jahrelang ungenutzt im Schrank. Nun kramte ich ihn heraus und musste feststellen: Dieser Lack ist einer der wässrigsten, die ich je gesehen habe. Kurz durchs Netz gelesen: Das muss so, es lag nicht an der langen Lagerzeit. Schade eigentlich. Auch nach drei Schichten war ich von der Deckkraft enttäuscht. Eine vierte hätte im Grunde nicht geschadet. Nach zwei Tagen habe ich mich dann auch schon wieder ans mühsame Ablackieren gemacht, weil es erste Absplitterungen gab.

O wie Orchid2
Flormar – GS13 Orchid
Hübsch! So auf den Bildern. In echt fand ich ihn nicht ganz so schön, aber immer noch vollkommen ok. Mich irritierte nur, dass der Matt-Effekt trotzdem ganz leicht strukturiert war und nicht so seidig wie erwartet. Ich als Lila-Freund mochte aber auch diese satte, dunkle Farbe.
Zu der Haltbarkeit kann ich wenig sagen, da ich bald Klarlack drüber lackierte, um zu sehen, wie er glänzend wirkt.

P wie Put a Bow on it3
China Glaze – Put A Bow On It (LE “Happy HoliGlaze Collection – Holiday 2013″)
Ich hatte gar nicht erwartet, dass der Lack sandig wird. Ich hatte eher auf eine glatte Glitterbombe gehofft. Gefallen hat er mir trotzdem. Vor allem diese Mischung aus helleren und dunkleren Partikeln haben dem Lack zusätzlich zum Finish Tiefe verliehen. Doch, doch, der macht sich gut in einer Nagellacksammlung.

Q wie Quel bleu turquoise1
Catrice – Quel bleu turquoise (LE “L’Afrique, c’est chic”)
Sand ist mittlerweile ja wieder ein bisschen out, ich trage es aber immer noch ganz gern. Auch das strahlende Blau war wieder ok (vielleicht bekehrt mich diese A-bis-Z-Reihe ja doch noch).
Nur von der Deckkraft war ich enttäuscht. Allein durch die groben Partikel decken Sandlacke ja eigentlich immer ganz gut. Bei diesem hier schimmerte auch nach zwei Schichten noch der Nagel durch. Und der silberne Glitzer, der in der Flasche so präsent war, ging auf dem Nagel zusätzlich unter.

R wie Red Bean Slush1
Nyx Girls – Red Bean Slush
Nyx habe ich – oh Wunder – auch in großen Teilen in meiner Sammlung. Wird auch nur selten getragen. In der Flasche fand ich „Red Bean Slush“ viel schöner als auf dem Nagel. So richtig begeistern konnte er mich nicht, obwohl er in den Grundtendenzen mit seinen kleinen goldenen Flakies schon sehr niedlich ist. Er wird wohl aber trotzdem kein Dauergast auf meinen Nägeln.

S wie Submerged1
MAC – Submerged (LE “Alluring Aquatic”)
Und alle so: Yeah, duochrome! Und Blau! Aber gerade weil es eher ins Türkise geht, fand ich den Lack doppelt toll. Auf Türkis stehe ich nämlich sehr. In der Nahaufnahme sieht man auch einzelne Flakies und das hat mich besonders begeistert. Es gibt also einen minimalen Glitzer-Effekt.
Gedeckt hat er in zwei Schichten und schnell gesplittert ist er auch nicht.
Und so nebenbei: Wie wunderschön ist denn bitte die Flasche mit den Wassertropfen am Deckel? Ein Grund, warum ich auch alle Lidschatten und Blushes aus der LE gekauft habe.

T wie Taboo1
Chanel – Taboo
Ich finde ja, jeder sollte einen Chanel-Lack in der Sammlung haben. Aber genau einer reicht auch, denn erstens sind die Lacke schweineteuer und zweitens hört man immer wieder von der schlechten Qualität. Mit „Taboo“ kann ich das bestätigen. Zwei Stunden nach dem Lackieren erahnt man schon erste Tipwear. Am nächsten Tag ist da nix mehr mit erahnen, man sieht sie. Und nicht nur Tipwear, sondern auch echte Absplitterungen sind zu finden.
Und dann enttäuscht mich dieser Lack auch noch farblich. Er ist so, so, so eine Flaschenschönheit. Vielleicht einer der schönsten Lacke, die ich habe. Also so lange man ihn nicht lackiert, versteht sich. Auf dem Nagel sieht man nämlich nix mehr von dem tollen roten Schimmer. Da ist der Lack einfach nur noch Lila mit leichtem Glitzer. Echt nichts Weltbewegendes. Und Dupes gibt es auch schon lange. Man sollte sich wohl eher an die halten.

U wie Urban Queen2
P2 – Urban Queen
Leider wurde dieser Lack schon im März 2014 ausgelistet und damit hatte er nicht lange in der Volume-Reihe überlebt. Schade eigentlich, denn dieser Grau-Flieder-Mix macht sich sehr gut auf den Nägeln. Egal, ob als Basis oder als Solo-Pastell-Wunder im Frühling. Decken und halten kann er zusätzlich. Für den günstigen Preis, den P2 hat, ist es wirklich ein grandioser Lack.

V wie Victoria3
Nails Inc. – Victoria
Wie so viele dunkelrote Lacke ist auch dieser ein Jelly-Lack (Wieso eigentlich?) und das steht im sehr gut. Ich habe zwei Schichten lackiert und man sah hier und da noch Nagel, aber das soll halt so. Mit Dunkelrot fühle ich mich auch wohler als mit Knallrot.
Ich war begeistert.

W wie Wife goes on3
Essie – wife goes on (LE “Starting Over”)
Der Lack entstammt einer limited Edition aus 2012 und ich habe ihn letztes Jahr im Internet bestellt. Ich hatte ein bisschen mehr erwartet. Die Farbe ist schön und die Qualität kann ich nicht bemängeln, aber ganz so besonders wie erhofft, ist der Lack eben doch nicht.
Dafür war er in jedem Licht deutlich anders. Mal eher strahlendes Rot, mal dunkles – sprich bläuliches – Pink. Kann man definitiv gut tragen, vor allem im Sommer. Würde ich aber nicht nachkaufen, weil er kein echtes Alleinstellungsmerkmal hat.

X wie X-Mas under Palms1
ANNY – Red Beach Chair (LE “X-Mas under Palms”)
Hier musste ich zum ersten Mal schummeln, denn ich hatte tatsächlich keinen Lack mit X. Zum Glück gibt es aber „X-Mas Collections“ und so durfte das X bei „X-Mas under Palms“ mitspielen.
Dieser Lack war einer der größten Überraschungen, denn so schön hatte ich ihn nicht erwartet. Der Schimmer war zu jeder Zeit deutlich sichtbar und musste nicht mit viel Anstrengung und besonderen Lichtverhältnissen herausgekitzelt werden. Zwei Schichten haben locker gereicht. Eigentlich reicht sogar schon eine dickere. Gehalten hat er auch einige Zeit ohne Probleme.

Y wie Yeah Copacabana1
Essence – Yeah, Copacabana! (LE “Viva Brasil”)
Ein quietschiges Gelb, das im Schatten auch etwas senfgelb wirkte. Ich fand den Lack mal ganz cool, aber nach einem Tag hatte ich von der Farbe auch schon wieder genug. Ab hätte er aber eh gemusst, weil er – wie fast alle Essence Lacke bei mir – nicht mal einen Tag ohne Absplitterungen überlebt hat.

Z wie Zuckerlack2
Manhattan – Glitter for Life (LE “Visions of me”)
Ich mag die Farbe! Ein Rot-Braun-Beere. Das Sand-Finish ist nicht allzu grob und zeigt sich mit einem tollen Funkeln. Mit zwei Schichten war man durch mit der Pinselei. Irritiert bin ich nur immer noch darüber, dass Manhattan damals 1:1 die Kiko Sand-Lacke kopiert hatte, die es vorher in einer großen Kollektion gab. Trotzdem hübsch!